Ein Kunde im NLS-Onlinetraining zeigte kürzlich eine aktuelle Messung von sich selbst. Anhand der Messergebnisse wünschte er sich Vorgehensweisen, um die „Kurvengrafiken“ treffender zu interpretieren. Dafür habe ich ein starkes Einstiegsmodell, über das schnell deutliche oder typische Muster von Befindlichkeiten, Situationen UND Lebensmustern erkannt werden können. Dazu dienen lediglich die markanten Etalone der „Organpräparate/Organfrequenzen“ von Kopfschnitt, Rumpfschnitt und Beckenschnitt.
Auch klar, weitere Detailmessungen ergänzen und untermauern den Befund … oder entkräften. Dieses „Modell“ ist ein wichtiger und effizienter Einstieg. Für eine genauere Analyse (oder Diagnose im medizinischen Kontext) ist natürlich ein bisschen mehr Aufwand angezeigt.
Eine bekannte Daumenregel besagt, dass mit etwa 20% Aufwand etwa 80% eines Ergebnisses erreicht werden können (Paretoprinzip siehe Wiki. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse erfordern mit 80 % des Gesamtaufwandes die meiste Arbeit. Das Prinzip gilt leider nur eingeschränkt!).
Die Annahme trifft z.B. auf das genannte „Einstiegsmodell für NLS“ zu.
Nun hoffen viele mit einfachen Mitteln einen Ausgleich für die gefundene und zugeordnete Symptomatik zu schaffen. Dazu gehören Metatherapie, Nahrungsergänzungen, Sport, Meditation und andere alternative Wege. Klar, auch Medikamente gehören dazu. Im Prinzip kann es damit gelingen. Es ist meistens wenig nachhaltig. Das zeigt auch der letzte aktuelle Gesundheitsbericht der WHO für Europa (ein Textauszug mit Link zum vollen Bericht: https://www.nls-systeme.de/pdf/WHObericht2024ExtraktGW20261025.pdf).
Der Bericht zeigt eine Statistik, welche Krankheiten weit verbreitet sind und die gehäuft zum vorzeitigen Tod führen. Auf jeden Fall mindern Sie schon zu Lebzeiten deutlich die Lebensqualität. So ziemlich alle der aufgeführten Krankheiten entstehen durch unser Verhalten, unsere Lebensgewohnheiten. Das können wir ändern. Wenn wir nur wollten und könnten. Diese Gewohnheiten durch günstigere zu ersetzen wären die nachhaltigen Lösungen.
Denn dann bessert sich unser Gesundheitsstatus ohne Zugabe von Extras oder Medikamenten. Selbst wenn dadurch unsere Lebenszeit gleichbleibt, ist die Lebensqualität bis zum Ende doch deutlich höher. Alles in allem ein Gewinn.
(Diese Infos habe ich in der Lektüre „Leben im System“ mit altem WHO-Stand berücksichtigt. Daher die Bezeichnung oben mit „Update“. Ein entsprechender Eintrag zu „Leben im System“ steht auch im Blog: https://blog.nls-systeme.de/leben-im-system-leben-gesund-vital-und-lebensfroh)
Die WHO-Statistik weist darauf hin, dass auf jeden Fall die europäischen Gesellschaften (also die Menschen in Europa) überwiegend die alten Gewohnheiten beibehalten. Selbst mit „Erkenntnis“ woran es liegt. Die Gewohnheiten weiter zu leben sind einfacher, müheloser! Der Verlust alter Gewohnheit wiegt „gefühlt und gedacht“ schwerer als der Gewinn durch eine neue Gewohnheit. Und der Aufwand, die Mühen, die Ungewissheit ob das dann auch wirklich hilft!
Tja, so ist das Leben. Da nutzen auch die vielen lebenden positiven Beispiele wenig bis „nix“. Auch die Statistiken sind absolut kein Argument für den überwiegend betroffenen Personenkreis.
Mein Mantra:
Neben Erkenntnis benötigen wir die Motivation und das Vermögen (Energie, Disziplin, Geduld, …) um eine zweckmäßigere Gewohnheit zu erlernen und anzuwenden. Zunächst für lange Zeit bewusst und dann auch unbewusst … eben als Gewohnheit.
Das wünsche ich allen meinen Kunden, Patienten. Allen, die diese Info lesen.
Erkenntnis, Motivation, Vermögen für neue Gewohnheiten.
